Hartes Wasser vs. weiches Wasser — schadet Leitungswasser den Pflanzen
En resumen: Hartes Leitungswasser enthält Kalzium und Magnesium, die sich im Boden ablagern und seine Alkalität verursachen können. Für die meisten Gemüsesorten ist das kein Problem, aber für kalkempfindliche Pflanzen schon.
Hartes Wasser — wann ist es ein Problem und wann nicht
Leitungswasser in den meisten deutschen Städten ist hart oder sehr hart — es enthält viel Kalzium und Magnesium. Und es ist gechlort. Schadet das den Pflanzen?
Für die meisten Gemüsesorten: Praktisch ohne Bedeutung. Tomaten, Paprika, Gurken, Bohnen — sie wachsen mit Leitungswasser problemlos.
Für kalkempfindliche Pflanzen: Ein echtes Problem. Hartes Wasser erhöht den pH-Wert des Bodens allmählich durch das Gießen. Es schadet:
- Heidelbeeren
- Rhododendren
- Azaleen
- Heidekraut
- Erdbeeren langfristig
Chlor im Leitungswasser:
Zerstört Bodenmikroorganismen bei intensivem, langandauerndem Gießen. Die Lösung ist einfach: Lass das Wasser in der Gießkanne oder im Fass einige Stunden stehen — das Chlor verflüchtigt sich.Lösungen bei hartem Wasser:
- Regenwasser — die beste Lösung, weich und ohne Chlor
- Abgestandenes Wasser (Chlor entweicht)
- Ansäuerung des Wassers mit etwas Essig oder Zitronensäure für kalkempfindliche Pflanzen
- Wasserenthärter für den Wasserhahn — kostspielig, aber für Heidelbeer-Enthusiasten
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