Mulchen — das faulste und beste Ding im Garten
Kurz gesagt: Eine Mulchschicht begrenzt Unkraut, hält Feuchtigkeit zurück und verbessert den Boden. Ein Handgriff — drei Vorteile. Und erfordert weniger Arbeit über die ganze Saison als regelmäßiges Jäten.
Mulchen — eine Aktion, drei Probleme weniger
Du legst eine Schicht organisches Material auf den Boden zwischen den Pflanzen. Und fast nichts anderes musst du mehr tun.
Drei Vorteile gleichzeitig:
- Weniger Unkraut — eine 5–10 cm Schicht begrenzt den Lichtzugang zu Unkrautsamen. Eliminiert sie nicht vollständig, aber reduziert das Jäten dramatisch.
- Weniger Gießen — Mulch begrenzt die Wasserverdunstung aus dem Boden um 30–50%.
- Besserer Boden — organischer Mulch zersetzt sich und bereichert den Boden. Du machst Kompost in-situ.
Mulcharten:
- Stroh — Klassiker unter Tomaten und Erdbeeren, günstig
- Geschnittenes Gras — kostenlos, Schicht max. 5 cm (zu dick fermentiert und stinkt)
- Grobkörnige Baumrinde — dekorativ, haltbar, gut unter Sträuchern und Bäumen
- Trockene Blätter — kostenlos, zersetzen sich langsam
- Agrotextil — wirksam gegen Unkraut, aber verbessert den Boden nicht
Wichtige Regel: Mulch berührt nicht die Pflanzenstängel — lass 5–10 cm Abstand um jede Pflanze. Sonst Fäulnis am Boden.
Wann mulchen: Im Frühling wenn sich der Boden erwärmt. Im Sommer als Schutz vor Trockenheit. Im Herbst als Winterabdeckung.
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