Schädlingsabwehrende Pflanzen — natürliche Nachbarschaft, die funktioniert
Schädlingsabwehrende Pflanzen — was neben was pflanzen
Das ist keine Gartenmagie — das ist Chemie. Pflanzen geben flüchtige organische Verbindungen und Substanzen aus den Wurzeln ab, die bestimmte Schädlinge abwehren oder ihre Sinne verwirren.
Bewährte Kombinationen:
Tagetes (Tagetes) + Tomaten, Paprika
Die Wurzelausscheidungen der Tagetes wehren Bodennematoden ab. Der intensive Duft desorientiert Blattläuse und Weiße Fliegen. Dicht um das Beet herum pflanzen.
Dill + Karotten
Dill wehrt Blattläuse ab und lockt Raubinsekten an, die Schädlinge fressen (Florfliegen, Schwebfliegen). Achtung: Dill in der Nähe von Fenchel und Knollenfenchel — vertragen sich schlecht.
Basilikum + Tomaten, Paprika
Der Duft von Basilikum desorientiert Blattläuse und Weiße Fliegen. Nebenbei Geschmacksverbesserung der Tomaten laut vielen Gärtnern (keine wissenschaftliche Bestätigung, aber weit verbreitete Überzeugung).
Minze + Kohl, Brokkoli
Der intensive Duft der Minze wehrt viele Insekten ab. Achtung: Minze breitet sich aggressiv aus — im Topf oder in begrenzter Zone pflanzen.
Knoblauch + Rosen, Erdbeeren
Schwefelverbindungen des Knoblauchs wehren Blattläuse und Pilze ab. Alle paar Pflanzen setzen.
Allgemeine Regel:
Einheitlicher Anbau (Monokultur) ist eine Einladung für Schädlinge. Ein vielfältiges Beet mit blühenden Kräutern lockt Nützlinge an und desorientiert Schädlinge.
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