Wie man die Substratzusammensetzung vom Sack liest — NPK, Torf, Perlit
Pe scurt: Etiketten von Gartensubstraten sehen aus wie chemische Formeln. Ein paar Schlüsselbegriffe und du verstehst was du kaufst — ohne Geld für das falsche Produkt zu verschwenden.
Substrat-Etikett — was bedeuten diese Symbole
Du stehst vor dem Regal mit Substraten im Gartencenter. Säcke mit ansprechenden Pflanzenfotos und unverständlichen Etiketten. Was soll man davon wählen?
NPK — drei Zahlen die alles sagen:
NPK ist das Verhältnis der drei Hauptnährstoffe:
- N (Stickstoff) — Blattwachstum, intensives Grün, Verzweigung
- P (Phosphor) — Wurzelentwicklung, Blüte, Fruchtansatz
- K (Kalium) — Resistenz gegen Krankheiten und Trockenheit, Fruchtqualität, Frostresistenz
Substrat 14-16-18 = mäßiger Stickstoff, mehr Phosphor und Kalium → gut für Fruchtgemüse (Tomaten, Paprika).
Hochmoortorf vs Niedermoortorf:
- Hochmoortorf (hellbraun): saurer pH 3,5–4,5, leichter, gut für Aussaat und säureliebende Pflanzen
- Niedermoortorf (dunkel): neutralerer pH, nährstoffreicher, für allgemeine Verwendung
Perlit: Weiße Vulkankörnchen. Verbessern Belüftung und Drainage. Je mehr Perlit, desto lockerer und durchlässiger das Substrat.
Schnelle Übersicht:
- Für Aussaat: leicht, pH 5,5–6,5, wenig NPK, viel Perlit
- Für Fruchtgemüse: pH 6–7, höhere P und K Werte
- Für Kakteen und Sukkulenten: sehr viel Perlit, pH 6–7
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