Kompostierung — was hineingehört und was auf keinen Fall
Kurz gesagt: Kompost ist des Gärtners Gold — kostenlos. Aber er hat seine Regeln. Fleisch und kranke Pflanzen im Kompost sind ein Fehler. Die 50/50-Regel grün/braun sorgt dafür, dass der Kompost nicht stinkt und in 3 Monaten fertig ist.
Kompostierung — Liste für den Kühlschrank
JA — in den Kompost gehört:
Grünes (stickstoffreich):
- Gemüse- und Obstschalen und -reste
- Geschnittenes Gras, Unkraut OHNE Samen
- Kaffeesatz, Teebeutel
- Eierschalen
- Frische Blätter
Braunes (kohlenstoffreich):
- Trockene Blätter, Stroh, Heu
- Pappe und Papier ohne Farbdruck
- Kleine Äste, Späne von unlackiertem Holz
- Sägespäne (in kleinen Mengen)
NEIN — nicht hineingehört:
- Fleisch, Fisch, Milchprodukte — locken Nagetiere an und stinken
- Kranke Pflanzen — verbreiten Krankheitserreger im ganzen Garten
- Unkraut mit Samen — Samen überleben die Kompostierung
- Hunde- und Katzenkot
- Brot und gekochte Speisen in größeren Mengen
Goldene 50/50-Regel:
Das Gleichgewicht zwischen grünen (Stickstoff) und braunen (Kohlenstoff) Materialien ist der Schlüssel. Zu viel Grünes = feuchte, stinkende Masse. Zu viel Braunes = trockener Kompost, der nicht verrottet.Kompostierung beschleunigen: Alle 2–3 Wochen umwälzen — Sauerstoff beschleunigt die Zersetzung dramatisch.
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