Kraut- und Braunfäule — wie erkennen und können Tomaten gerettet werden
Pe scurt: Kraut- und Braunfäule (Phytophthora infestans) vernichtet Tomaten und Kartoffeln blitzschnell in feuchten Jahren. Frühe Erkennung und schnelle Reaktion entscheiden über die Rettung der Ernte.
Kraut- und Braunfäule — schnelle Diagnose und Handeln
Phytophthora infestans ist ein Pilz, der in feuchten Sommern ein ganzes Tomatenbeet in 2–3 Wochen vernichten kann. Er war die Ursache der großen Hungersnot in Irland im 19. Jahrhundert. Im Garten ist er eine ebenso ernsthafte Bedrohung.
Wie erkennen:
- Braune Flecken mit grünlicher Umrandung auf den Blättern — beginnen an den unteren Blättern
- Bei feuchtem Wetter: weißer flaumiger Belag AUF DER UNTERSEITE der Flecken
- Bräunung und Fäulnis der Triebe
- Früchte mit harten braunen Flecken, die sich schnell vergrößern
Bedingungen, die die Krankheit fördern:
- Temperaturen 15–25°C
- Luftfeuchtigkeit über 90% für mindestens mehrere Stunden
- Nasse Blätter
Was tun, wenn Sie erste Symptome bemerken:
- Sofort kranke Blätter entfernen (in den Müll, nicht auf den Kompost)
- Mit Kupferpräparat spritzen (Miedzian, Cuproflow) — stoppt die Ausbreitung
- Belüftung verbessern — Blätter am Boden entfernen, damit Luft zirkuliert
- Gießen über die Blätter komplett einstellen
Vorbeugung:
- Pflanzung in Wind und Sonne — trockene Blätter sind Schutz
- Anbau unter Dach/Folientunnel
- Resistente Sorten z.B. Phantasia, Primabella
- Vorbeugende Spritzungen mit Kupferpräparat alle 10–14 Tage in feuchten Jahren
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